Die Herausforderung: Kulturelle Identität im industriellen Umfeld stärken
Die Diversity Fashion Week, veranstaltet von African Heritage Switzerland, ist ein Eckpfeiler der multikulturellen Modeszene Zürichs. Für die Kampagne war das Ziel, über traditionelle Studioporträts hinauszugehen und die Kollektion in einer rohen, lebendigen Umgebung zu inszenieren. Wir wollten die Dynamik afrikanischer Textilien einfangen und gleichzeitig die urbanen, Schweizer Wurzeln des Veranstaltungsortes ehren.


Das Konzept: Schnittpunkt von Textur und Tradition
Für die Key Visuals im Frau Gerolds Garten konzentrierten wir uns auf „Urban Elegance“. Wir wollten beweisen, dass Heritage-Mode nicht nur für den Laufsteg gedacht ist, sondern auch für die Strassen von Zürich. Das Konzept basierte auf drei visuellen Säulen:
Der Kontrast: Die Kombination von High-Fashion-Prints mit den rostigen Containern und Holztexturen von Zürich West.
Die Bewegung: Nutzung des Open-Air-Layouts, um die Integration der Kleidungsstücke mit der Lokalen Szenerie einzufangen.
Die Gemeinschaft: Die gemeinschaftliche Atmosphäre des Gartens nutzen, um den integrativen Geist von African Heritage Switzerland widerzuspiegeln.
Technische Umsetzung: Die pralle Nachmittagssonne bändigen
Das Shooting im Frau Gerolds Garten zur Mittagszeit stellte eine erhebliche lichttechnische Herausforderung dar: harte Schatten und kontrastreiche Umgebungen. Anstatt gegen die Sonne anzukämpfen, haben wir sie uns zunutze gemacht. Je nach Bereich des Gartens setzten wir eine 1 bis 4-Blitz Konfiguration ein, um ein konsistentes Branding über verschiedene Lichtverhältnisse hinweg beizubehalten. In den offenen Bereichen nutzten wir ein Multi-Strobe-Setup, um die Sonne zu überlagern und diesen charakteristischen, gestochen scharfen High-End-Look zu kreieren. In engeren, texturreichen Ecken reduzierten wir das Ganze auf einen einzigen Blitz oder einen einfachen Reflektor, um mit den vorhandenen Schatten zu arbeiten.










